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Verteidigung der Länder des Königs, oder der beste WoW Tag seit langem

Genauso wie gestern Abend erlebt, habe ich mir WoW-Classic erhofft. Nachdem die sog. Real Life Verpflichtungen erledigt waren ging es wieder nach Azeroth. Die kurze Warteschlange konnte durch passendes vorabstarten des Clients umgangen werden – daher stand meinem Plan nichts mehr im Wege!

Der Plan für gestern war Entweder Lv60 werden ODER vor 24Uhr ins Bett zu kommen.

Wie zu erwarten war… hat beides nicht geklappt… ABER dafür hatte ich den besten WoW Abend seit langem! Ich erinnere mich nichtmal mehr wann ich mit WoW soviel Spass hatte…. ohne mich festlegen zu wollen war es vermutlich irgendwann zu WotLK Zeiten als wir mit einer netten (festen) Gruppe Ulduar raideten… aber das ist eine andere Geschichte.Zurück zur Verteidigung der Länder des Königs.

Zurück zur Verteidigung der Länder des Königs.

Der Abend fing wie schon gesagt gut an (Warteschlange konnte durch geschicktes starten des Clients vor der geplanten Spielzeit geschickt umgangen werden). Also ging es Planmäßig ins neue Gebiet “Loch Modan”. Nachdem die Wirtsfrau durch Vernichtung der Örtlichen Fauna zufriedengestellt werden konnte wurde ich auch schon zur Verteidigung der Länder des Königs gerufen – Herden (Horden? – Egal!) von Troggs machten sich daran das land zu überfallen uns mussten zurückgedrängt werden.

Also machte ich mich auf dies zu erledigen. Es stellt sich aber schnell heraus, dass die Troggs, als eine der ältesten Rassen auf Azeroth wenig daran interessiert waren dezimiert zu werden. Schnell war klar – Alleine wird das eine Harte Nuss.

Ich kann mich gar nicht mehr daran erinnern wie es kam, aber plötzlich war ich zusammen mit einem freundlichen und fähigen Zwergen Paladin in einer Gruppe und wir metzelten uns gemeinsam durch die Trogg Herden (Horden? Herden klingt ehr nach Tauren….). Wir sprachen uns ab wer was zu machen hat, und questen noch diverse andere Quests am Loch Modan.

Schnell wurde die Gruppe grösser

Während der Sammlung von “Ohren” der hiesigen Fauna stieß dann noch eine nette Gnomen Hexenmeisterin dazu. Wie zuvor war die Kommunikation sehr gut, man spielte teils Wortlos gut zusammen. Dann wieder sprach man sich ab wer was hat oder braucht. Bei einem MMORPG genau das was man erwarten würde und was mir beim “normalen” WoW in den letzten Jahr mehr und mehr gefehlt hat.

Nachdem die Ohren gesammelt waren (Krass, dass nicht jede Tunnelratte mindestens ein Ohr “dabei hatte”) ging es wieder an die Verteidigung der Länder des Königs. Schnell war klar, dass unsere Gnomische Hexe die Quest noch nicht angefangen hatte, wie selbstverständlich wurde der erste Teil aber nochmal gemacht damit alle auf einem Stand waren.

Einige Zeit (und Ausflüge zum Geistheiler) später waren wir auf der Zielgeraden und sollten schließlich die Trogg Oberhäupter beseitigen.

Hexe geht, dunkelhaarige Schurkin kommt

Leider musste unsere Gnomische Hexe uns an diesem Punkt verlassen. Mein Treuer Begleiter der Zwergen Paladin und ich machten aber motiviert weiter. Auf dem Weg zu den Trogg Oberhäuptern sammelt wir noch eine dunkelhaarige Schurkin ein, die scheinbar die selbe Aufgabe hatte und bahnten uns den Weg durch die Höhle zum Ziel.

Nachdem wir durch eine Tat der Nächstenliebe die dunkelhaarige Schurkin wieder auf den Pfad des Lichts bringen konnten (wir halfen einem anderen Recken bei selbiger Aufgabe, obwohl unsere Schurkin diesem das baldige ablegen wünschte – ohne, dass wir selber etwas davon hatten), mussten wir nur kurz warten bis die Trogg Anführer wieder auftauchten – und diese just wieder zurück zum Trogg-Geistheiler zu schicken.

Endes des Abends, aber nicht das Ende der Classic Reise

An diesem Punkt endete die Reise des Abends. Alle verabschiedeten sich freundlich und gingen ihrer Wege (es war auch schon fast Mitternacht).

Auch wenn es nur “läppische” Troggs am Loch Modan waren, war dieser WoW Abend wie schon gesagt einer der besten WoW-Abende die ich seit langem hatte. Das Spielgeschehen war fordernd, die Mitspieler freundlich und zuvorkommend.

Man hatte das Gefühl, dass alle zusammenspielen wollte OHNE (wie bei Retail WoW üblich) nur auf den eigenen Vorteil bedacht zu sein. Sicherlich wollte man sich die Questerei durch zusammenspiel erleichtern aber je nach Mitspieler Situation einzelne Quest Abschnitte zu wiederholen war für alle beteiligten ganz normal. Bei Retail WoW wäre die Gruppe vermutlich so gar nicht zustanden gekommen, da man meist niemand anderen braucht der einem hilft, oder die Gruppe hätte sich direkt aufgelöst wenn man etwas nochmal hätte machen müssen was man selber schon erledigt hat.

Meine Friendlist hat sich an dem Abend um 3 freundliche Mitspieler erweitert, ich freue mich schon auf den nächsten Ausflug nach Azeroth – dann denke ich vielleicht sogar daran in paar Screenshots zu machen!

Published inWorld of Warcraft

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