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Ding Level 60!

Last updated on 14. Januar 2020

Moment – werden jetzt einige sagen, eben noch im Loch Modan am Questen und jetzt Level 60 – Wo ist der Rest der Geschichte?!

Ja, wie so oft klingen manche Ideen immer toll wenn man sie sich ausdenkt aber dann kommt alles ganz anders als man denkt.

Der Plan war hier regelmäßig vom Level Fortschritt zu berichten. Ich wollte mindestens wöchentliche Zusammenfassungen schreiben, Fotos machen und allerlei lustige Geschichten erzählen.

Da ich mit meinem Priester gestern Level 60 erreicht habe, habe ich zwar viel gespielt – aber dafür habe ich wenig bis garnichts davon aufgeschrieben. Das tut mir sehr leid, allerdings hat WoW-Classic mich so gefesselt, und das leveln war so spaßig, dass ich mir für das Schreiben einfach keine Zeit nehmen wollte.

Ich versuche das mal etwas zusammenzufassen, und hoffentlich finde ich zukünftig wieder die Zeit neben dem Zocken auch etwas darüber zu schreiben.

Der Weg von Level 1 bis Level 60 verlief im Großen und ganze wie erwartet. Spielerisch ist Classic WoW wie damals schon zu Vanilla Zeiten recht anspruchsvoll und vor allem langwierig. Da ich damals zu Release einige Charaktere gelevelt habe, konnte ich mich an die meisten Gebiete und deren Quest Stränge erschreckend gut erinnern. Ich habe daher immer wieder das Gebiet gewechselt, um Quests in meinem Levelbereich machen zu können. Dadurch waren die Quests meistens recht einfach.

Als Heiler habe ich natürlich immer wieder mal die jeweiligen Instanzen besucht. Die Instanzen Quests und der damit verbundene Loot haben das leveln dann wie vorgesehen kurzfristig vereinfacht. Jeder neue Zauberstab hat für 2–3 Level merklich etwas gebracht. Als Verzauberer konnte ich mir anfangs noch selbst Zauberstäbe herstellen. Später war ich dann auf drops oder Quest Belohnungen angewiesen. Wenn da längere Zeit nichts kam, musste halt etwas Gold im Auktionshaus investiert werden – da der Nutzen aber so Groß war, hat sich das immer gelohnt.

Mit Level 40 konnte ich mir dank einer kleinen Leihgabe mein Reittier kaufen. Wie zu erwarten hat das Reittier die Quest Geschwindigkeit stark beeinflusst. Mit Level 42 konnte ich die Schulden zurückzahlen und konnte wenig später meinerseits einem Freund mit einigen Goldstücken beim Kauf seines Reittiers aushelfen.

Bis auf wenige Ausnahmen habe ich eigentlich nur gequestet. Lediglich level 49-50 habe ich im Hinterland bei den Schildkröten im Osten verbracht. Diese waren auf der einen Seite gut geeignet um zu „grinden“ und auf der anderen Seite wollte ich mir einige Goldene Perlen für später beschaffen. Nachdem ich dann die benötigen goldenen Perlen hatte und mit grauem Loot ein paar Gold verdient hatte, zog ich weiter.

In den ersten 54 Leveln habe ich in einer Diszi/Heilig/Schatten Skillung gespielt. Schaden für den Zauberstab sowie Manareg nach einem Kill haben geholfen halbwegs flüssig von Gegner zu Gegner zu kommen ohne groß Manaprobleme zu bekommen.

Ab Level 55 habe ich auf die „Finale“ Heiler-Skillung gewechselt. Ab Level 55 war ich häufiger mal in den Blackrocktiefen – da hat die Heilerskillung meine aufgabenerfüllung stark vereinfacht.

In den Wochen des Levelns habe ich einige Spieler getroffen. Mit den meisten konnte man spontan zusammenarbeiten, um z. B. zusammen eine Quest zu erledigen oder sich im Vorbeigehen zu helfen. Buffs wurden ungefragt verteilt – die Stimmung in den Level Gebieten war gut.

Nachdem ich diverse Offene Quests in meinem Questlog abgearbeitet habe werde ich mir die diversen 60er Instanzen anschauen – und dort hoffentlich mit netten Mitspielern das WoW-Feeling finden, an das ich mich von damals erinnere. Bisher wurde dieses alte WoW-Feeling an etlichen stellen gut rüber gebracht, ich bin daher guter Dinge, dass sich dieser sehr gute Eindruck weiterführt!

Published inWorld of Warcraft

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